Mit Luiza Puiu im Café Sperl

Dezember 27, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

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Ich glaube es gibt kaum eine schönere Form seinen Geburtstag zu starten, als sich mit Freunden im Kaffeehaus zum Frühstück zu verabreden. So war es auch an diesem besagten Vormittag Frühstück mit Luiza im Café Sperl. Was wünscht der Mensch sich mehr. Luiza hat mir dann aber noch ein ganz persönliches Geschenk gemacht und mich fotografiert. Die Fotos könnt ihr in der aktuellen Ausgabe des National Geographic Traveler für Dezember mit dem Schwerpunkt Österreich finden. Sie hat für die Österreich-Reiseserie den liebsten Ort der Wiener fotografiert und beschrieben, das Wiener Kaffeehaus, in dem Fall das Café Sperl. Mehr von und über die Fotografin Luiza Puiu findet ihr hier. Luiza fotografiert u.a. für die Wiener Zeitung, das Progress (Magazin der österreichischen Hochschülerschaft) und das Forum Altbach.

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#wienerfassaden

Dezember 23, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

There is this visual alphabet of the city, which leads us through the city such as a map. The letters of the urban alphabet are symbols and signs. More than a year ago I started to collect a part of this urban alphabet – Vienna city facades under the tag #wienerfassaden . After a wile there was using more people the hashtag and I also invited some people to use it. Now there are more than 2000 hundred pictures taged and this is why I’m sharing some of the treasures of this hashtag with you.

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Unterwegs in Wiens Kaffeehäusern

März 27, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

kaffee trinken

Auch wenn sich die Gestalt des Wiener Kaffeehauses genuin in den letzten 60ig Jahren kaum gewandelt hat, so aber sein Publikum. Es gibt sie noch immer die passionierten Kaffeehausbesucher: alte Männer die sich zum Kartenspielen im Café Weidinger treffen, Intellektuelle, Möchtegern-Intellektuelle und Kaffeehausliteraten.  Doch was um die Jahrhundertwende der Kaffeehausliterat, ist heute der mobile Kreativarbeiter, der das Kaffeehaus zum Büro umfunktioniert. Kaffeehäuser wie das Café Jelinek werden beispielsweise vermehrt von jungen urbanen Stadtbewohnern, die nach dem Flair von anno dazumal hungern, bevölkert – auch Hippster genannt.

Jedes von Wiens Kaffeehäusern hat seinen eigenen Duktus, sein eigenes Tempo. Der Charme des Kaffeehauses erschließt sich für jeden anders. Manche von ihnen bestechen durch ihr Interieur, das schon leicht in die Jahre gekommen ist. Sei es die zerschlissene Sitzbank auf der man am besten seine Tageszeitung lesen kann, wie im Café Weidinger, dem Café Jelinek oder durch den dazugehörigen Kellner, der sich scheinbar durch nichts erschüttern lässt und in jeder Lebenslage Haltung und Humor behält.  So manches Schmuckstück wie das Café Central und das Café Museum muss man sich mit Heerscharen an Touristen teilen. Einigen der großen Wiener Kaffeehäuser bleiben diese Besucherströme erspart. Im Café Tirolerhof, dem Diglas und dem Bräunerhof trifft man mehr Wiener Kaffeehausgänger als in anderen Etablisments.
Bei einem Besuch im Café Weidinger oder auch im Kafka hat man mancher Tage das Gefühl, dass es für arbeitsame urbane Kreativarbeiter zum mobilen Büro oder zur Wohnzimmererweiterung mutiert ist, ebenso wie das Espresso oder das Prückel. Gemein ist ihnen allen, dass sie mich auf die ein oder andere Art in ihren Bann gezogen haben. Dem geschuldet ist die Serie unterwegs in Wiens Kaffeehäusern.

Cornelia Dlabaja
Unterwegs im urbanen Dickicht

Kaffeehausanekdoten

Dezember 5, 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

cafe ritter

Der Wiener Kaffeehauskellner wird mit Vorliebe als grantige unfreundliche Person skizziert. Dieses Klischee hat sich mit wenigen Ausnahmen bei meinen Kaffeehausbesuchen nicht bestätigt. Was ich jedoch mit Erstaunen feststellen konnte war, dass der sogenannte „Wiener Schmäh“, den man sonst nur in Peter Alexander Filmen noch findet, sich wie ein Derivat in den Kaffeehäusern erhalten und dort scheinbar seine letzte Bastion gefunden hat.

Wer schon mal im Café Weidinger war kann beispielsweise  beobachten, dass die dortigen Keller mit ihrem Humor und Habitus besonderen Unterhaltungswert haben, da sie den Gast einem Schausteller ähnlich mit Anekdoten und Witzen bei Laune halten. Einer der Kellner begrüßt beispielsweise alle Gäste mit den Worten „Was darf es sein junge Frau“ bzw. „Was soll es denn sein junger Mann?“, unabhängig vom Alter des Gastes versteht sich. Die folgenden Anekdoten sind keine Kalauer die ich mir aus den Fingern gesogen habe, sondern entstammen Interaktionen aus dem Kaffeehaus, die ich selbst mitverfolgen durfte und haben sich genau so zugetragen.

Unlängst im Café Ritter fragt eine deutsche Touristin den Kellner: „Können Sie mir sagen was eine Melange ist?“ Der Kellner antwortet dem Gast „A Verlängerter mit an Milchschaum.“

Samstags Abend im Café Central, frage ich den Ober wo sich die Toilette befindet. Darauf hin antwortet dieser:

„Da gehen`s jetzt raus über die Straße ins Hotel gegenüber zum Portier und fragen’s nach dem Schlüssel und dann gehn`s ums Eck in einer Seitengasse finden sie dann die WC-Anlage.“ Ich schaue den Mann ziemlich entgeistert an „Wirklich? Meinen sie das ernst.“ Er lacht, nein die Toiletten sind da hinten.“

Den klassischen Fehler machte vor langer Zeit einmal ein Gast im Café Westend, dort ist ja bekanntermaßen nicht gut Kirschen essen mit den Kellnern. Der Gast bestellt beim Herrn Ober einen Kaffee. Daraufhin antwortet dieser leicht entnervt „Was hätten`s denn gern: Ein Verlängerten, an großen Braunen, an Kapuziner oder an Espresso?“

Cornelia Dlabaja
Unterwegs im urbanen Dickicht
  • Wiener Melange, alias conmion on IG

    Urbane Transformationen schreiben sich auf vielfältige Weise in den Stadtraum ein 
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